Automatische Vektorzeichnungen von Keilschrifttafeln aus 3D-Messdaten mit dem GigaMesh Software-Framework

Hubert Mara

Veröffentlicht in: 3D-Anwendungen in der Archäologie. Computeranwendungen und quantitative Methoden in der Archäologie
Jahr: 2016
DOI: 10.17171/3-34-6
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100242063
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1041
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Abstract

Aufgrund ihrer gekrümmten Form sind Keilschrifttafeln auf Photos häufig nicht vollständig lesbar. Eine besser lesbare zweidimensionale Darstellung lässt sich durch Anwendung eines lokalen Filterverfahrens auf die hoch aufgelösten 3D-Scandaten der Tafeln erreichen. Dieses Verfahren berechnet die lokale Krümmung auf mehreren Maßstabsebenen mithilfe von virtuellen Kugeln unterschiedlicher Größe, deren Schnittmenge mit dem Dreiecksnetz der Oberfläche ermittelt wird. Mit diesem Ansatz lässt sich die Lesbarkeit von Keilschrifttafeln und alten Steininschriften deutlich erhöhen. Bei Keilschrifttafeln ist es darüber hinaus mit dem hier vorgestellten GigaMesh Software-Framework möglich, die Keile zu erkennen und eine automatische Umzeichnung (Vektordarstellung) zu erstellen.

Autoren

Hubert Mara

Hubert Mara Dipl.-Ing. (Wien 2006), Promotion (Heidelberg 2012), koordiniert derzeit das Forensic Computational Geometry Laboratory (FCGL) am Interdisciplinary Center for Scientific Computing (IWR) an der Universität Heidelberg. Sein Forschungsinteresse liegt in der Differentialgeometrie, den Computer Sciences und 3D-Rekonstruktionen archäologischer Objekte.


Citation

Hubert Mara, "Automatische Vektorzeichnungen von Keilschrifttafeln aus 3D-Messdaten mit dem GigaMesh Software-Framework", in: Undine Lieberwirth and Irmela Herzog (Eds.), 3D-Anwendungen in der Archäologie. Computeranwendungen und quantitative Methoden in der Archäologie. Workshop der AG CAA und des Exzellenzclusters Topoi 2013, Berlin: Edition Topoi, 2016, 93–107
BibTeX
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