Benachbarte Burgen – Doppelburgen?

Eike Gringmuth-Dallmer

Veröffentlicht in: Enge Nachbarn
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-47-6
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1352
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Abstract

Grundlage der Untersuchung waren zehn Fallbeispiele, für eine fundierte Einschätzung der Anlagen fehlen häufig eindeutige Kriterien (lückenhafte schriftliche Überlieferung, fehlende Ausgrabungen). Physiognomisch ergeben sich folgende Möglichkeiten: a) zwei in einer Hand befindliche gleichrangige Burgen bestehen gleichzeitig; b) Burgverlagerung: zwei in einer Hand befindliche gleichrangige Burgen lösen einander ab; c) Errichtung einer zweiten Burg nach Machtwechsel; d) zwei gleichzeitige, gleichrangige Burgen gehören konkurrierenden Herrschaften; e) hierarchisches Verhältnis zweier Burgen. Bei der wichtigeren funktionalen Differenzierung bleiben nur die Möglichkeiten a), d) und e). Hinzu kommen weitere Möglichkeiten, auf die der Beitrag nicht eingeht.

Autoren

Eike Gringmuth-Dallmer

Eike Gringmuth-Dallmer studierte Ur- und Frühgeschichte und Geographie (Promotion 1975 sowie Promotion 1990 in Berlin). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deutschen Akademie der Wissenschaften der DDR (1967–1992) und anschließend Mitarbeiter der Römisch-Germanischen Kommission, zuletzt am Museum für Vor- und Frühgeschichte Berlin, 2002 apl. Professor an der Humboldt- Universität zu Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Siedlungsarchäologie, Umweltarchäologie und Forschungsgeschichte.


Citation

Eike Gringmuth-Dallmer, "Benachbarte Burgen – Doppelburgen?", in: Ines Beilke-Voigt and Oliver Nakoinz (Eds.), Enge Nachbarn. Das Problem von Doppelburgen und Mehrfachburgen in der Bronzezeit und im Mittelalter, Berlin: Edition Topoi, 2017, 167—185
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