Die Entasis der Säulen des Pantheon

Gerd Graßhoff, Christian Berndt

Veröffentlicht in: Volume 1
Jahr: 2011
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/702
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Abstract

Der Durchmesser klassischer Säulen nimmt mit zunehmender Höhe ab. Vitruv nennt diese Abnahme Entasis und zieht ästhetische Gründe für ihre Nutzung schon in der griechischen Architektur heran. Nichtsdestotrotz blieb die genaue geometrische Form der Entasis unerklärt. Auch in späteren Zeiten war sie Gegenstand weitläufiger Spekulationen. Die monumentalen Säulen der Portikus des Pantheon in Rom wurden mit einer Entasis hergestellt. Der Artikel beschreibt die genauen Vermessungen ihrer Proportionen und eine Methode zur Bestimmung der Geometrie der Entasis. Als Datengrundlage wurde das Bern Digital Pantheon Model benutzt.

Autoren

Gerd Graßhoff

Gerd Graßhoff ist Professor für Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, vormals an der Universität Bern, jetzt an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2010 ist Graßhoff Direktor des Exzellenzclusters Topoi. Sein Forschungs­interesse gilt der antiken Wissenschaftsgeschichte von der babylonischen Astronomie bis in die Gegenwart, den Methoden wissenschaftlicher Entdeckung sowie philosophischen Modellen der Beweis­führung.

Christian Berndt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der Antike an der Humboldt Universität zu Berlin. Studium der Literaturwissenschaft, Kunstge­schichte und Wissenschaftsgeschichte in Berlin und Bern.

Seine aktuellen Forschungs­interessen gelten der Epistemologie der Architektur sowie wissenschaftstheoretischen Fragen digitaler Erkenntnismittel.


Citation

Gerd Graßhoff and Christian Berndt, "Die Entasis der Säulen des Pantheon", in: eTopoi. Journal for Ancient Studies, Volume 1 (2011), 45-68
BibTeX
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  author = {Gerd Graßhoff, Christian Berndt}
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  publisher = {Berlin: Exzellenzcluster 264 Topoi},
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