Einige Bemerkungen über das Problem der ‚Lausitzer‘ Doppelburgen in Polen

Boguslaw Gediga

Veröffentlicht in: Enge Nachbarn
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-47-5
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1351
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Abstract

Das Ende der Bronzezeit und die frühe Eisenzeit (Hallstattzeit – Ha C) bringen, auf dem Gebiet Polens in Schlesien, Großpolen, Kujawien und Pommern, eine Steigerung der Dynamik der kulturellen Entwicklung. Es ändert sich das Besiedlungsmodell und es erscheinen befestigte Siedlungen – Burgen. Die Anzahl der ‚Lausitzer‘ Burgen in Schlesien änderte sich nach den Stand der Forschung. Aktuell können wir die Zahl der Burgen auf 15 begrenzen. Von den Doppelburgen, über die Uthenwoldt in seiner Arbeit eine breite Diskussion präsentierte und eine relativ große Anzahl aus Schlesien aufzählte, bleiben heute nur zwei sichere Burgen bestehen: in Wrocław-Osobowice (Oswitz). Die Funktion der beiden in der Nähe liegenden ‚Doppelburgen‘ provoziert zur verschiedenen Hypothesen, aber die Frage bleibt noch offen.

Autoren

Boguslaw Gediga

Bogusław Gediga (Promotion 1964, Habilitation in Wrocław 1971) ist emeritierter Professor für Prähistorische Archäologie, Mitglied des Archäologischen und Ethnologischen Instituts der Polnischen Akademie der Wissenschaften und Herausgeber des Archaeological Review. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Bronze und Eisenzeit in Europa, prähistorischer Kunst und der slawischen Kultur im frühen Mittelalter. Es ist zudem Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und des Archäologischen Instituts der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, Präsident des Komitees für Prä- und Protohistorische Wissenschaften der Polnischen Akademie der Wissenschaften.


Citation

Boguslaw Gediga, "Einige Bemerkungen über das Problem der ‚Lausitzer‘ Doppelburgen in Polen", in: Ines Beilke-Voigt and Oliver Nakoinz (Eds.), Enge Nachbarn. Das Problem von Doppelburgen und Mehrfachburgen in der Bronzezeit und im Mittelalter, Berlin: Edition Topoi, 2017, 145–163
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