Irrigation Communities and Agricultural Water Management in Andalusia

A Special Focus on the Vega of Vélez Blanco

Sarah Isselhorst, Jonas Berking, Brigitta Schütt

Veröffentlicht in: Water Management in Ancient Civilizations
Jahr: 2018
DOI: 10.17171/3-53-9
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1436
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Abstract

Es wurde ein freier Datensatz zu Bewässerungsgemeinschaften in Andalusien mit lokalen Klimazeit­reihen vergleichend analysiert und in einen historischen Kontext gesetzt. Die durchschnittlichen Niederschlagsmengen in Andalusien variieren zwischen 150 und1000 mm*yr-1. Aufgrund der hohen saisonalen und zwischenjährlichen Schwankungen von Niederschlagsmengen ermöglichen Bewässe­rungsstrategien intensive Landwirtschaft. Die in weiten Gebieten herrschende Wasserknappheit ist wahrscheinlich Grund für die Entwicklung und Fortführung von Bewässerungsstrategien. Diese Strukturen haben sich vermutlich während römischer und islamischer Zeit etabliert. Der Artikel gibt einen Überblick über das Wassermanagement in Andalusien und hebt die Vega von Vélez Blanco (SO Andalusien) als Fallbeispiel hervor.

Autoren

Sarah Isselhorst

Sarah Isselhorst studierte von 2008 bis 2014 Geografie an der Freien Universität Berlin; 2014 Diplom (Äquivalent zum MSc) an der Freien Universität Berlin. Seit November 2014 ist sie Doktorandin in der Topoi-Forschergruppe A-3, Water Management, und Doktorandin im Programm Landscape Architecture and Archaeology (LAA) der BerGSAS. Ihr Dissertationsvorhaben ist eingebettet in das Projekt A-3-5, Functionality and Effectiveness of Technical Water-Management Measures und erforscht das historische Wassermanage­ment mit besonderem Fokus auf  traditionelle Bewässerungsstrategien.

Jonas Berking

Jonas Berking hat an der Freien Universität Berlin und der Universität Wroclow, Polen Geographie, Chemie, Geologie und Meteorologie studiert. Daran anschließend wurde er 2011 an der Freien Universität Berlin promoviert (Online-Publikation der Arbeit unter Dissertation Online der Freien Universität Berlin ). Seine Forschungsinteressen umfassen die Bereiche Geoarchäologie Nord-Afrikas und Zentral-Asiens, quartäre Landschaftsevolution und Klimageschichte, Hydrologie sowie Wasserspeicherungsstrategien in trockenen Regionen.

Brigitta Schütt

Nachdem Brigitta Schütt an den Universitäten Trier und Bonn physikalische Geographie lehrte, wurde sie 2002 als ordentliche Professorin an das Institut für Geographie der Freie Universität Berlin berufen. 2010 folgte die Ernennung zur Vizepräsidentin der Freien Universität. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bodenerosion, jungquartäres Paläoklima, Paläohydrologie, Morphodynamik, Trockengebietsmorphologie und Watershed Management.


Citation

Sarah Isselhorst, Jonas Berking and Brigitta Schütt, "Irrigation Communities and Agricultural Water Management in Andalusia. A Special Focus on the Vega of Vélez Blanco", in: Jonas Berking (Ed.), Water Management in Ancient Civilizations, Berlin: Edition Topoi, 2018, 227–253
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