Le Strade di Roma nel Medioevo

Roberto Meneghini

Veröffentlicht in: Perspektiven der Spolienforschung 2
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-40-9
URN (PDF): urn:nbn:de:kobv:11-100245764
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1197
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Abstract

Der Beginn des Mittelalters (5.–6. Jahrhundert) ging in Rom mit einer starken Entvölkerung einher, in deren Zuge die Einwohnerzahl um mindestens neunzig Prozent zurückging. Darüber hinaus übernahm ab Mitte des 8. Jahrhunderts das Papsttum die Stadt und das zusammen mit den Baudenkmälern der Kaiserzeit geerbte, flächendeckende Straßensystem. Letzteres war noch lange Zeit in einem guten Zustand und Schilderungen seiner wichtigsten Straßenverläufe finden sich in zehn Routenbeschreibungen des Itinerarium Einsidlense. Im Spätmittelalter wurde das römische Straßensystem entsprechend den Bedürfnissen päpstlicher Prozessionen und großer öffentlicher Zeremonien reorganisiert und mit neuen Verläufen sowie durch Anhebung des Straßenniveaus in das neue Straßensystem integriert. Die dabei verwendeten Techniken reichten von einfachen Erdaufschüttungen über Kopfsteinbelag bis hin zu aufwendigeren Pflasterungen aus Lavastein, das man aus antiken Straßenpflasterungen zurückgewonnen hatte.

Autoren

Roberto Meneghini

Roberto Meneghini ist seit 1988 archäologischer Dezernent an der Sovrintendenza Capitolina ai Beni Culturali als Verantwortlicher für die Zone der Fori Imperiali, in denen er zahlreiche Grabungskampagnen geleitet und koordiniert hat. Seit 1993 ist er Autor für die Zeitschrift Archeologia Medievale und seit 2011 Korrespondent für das DAI.


Citation

Roberto Meneghini, "Le Strade di Roma nel Medioevo", in: Stefan Altekamp, Carmen Marcks-Jacobs and Peter Seiler (Eds.), Perspektiven der Spolienforschung 2. Zentren und Konjunkturen der Spoliierung, Berlin: Edition Topoi, 2017, 283—310
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