Memory Spaces and Contested Pasts in the Haudenosaunee Homeland

Brian Broadrose

Veröffentlicht in: Between Memory Sites and Memory Networks
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-45-8
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1330
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Abstract

Amerikanische IndianerInnen sind beständig von Erinnerungsorten der Kolonisierung umgeben. Diese nehmen oft die Form von Denkmälern an, die durch Nachkommen der KolonisatorInnen errichtet wurden, um an heroische Ereignisse zu ‚erinnern‘, während sie die Gräueltaten vergessen, die als Mittel zum Zweck der gewaltsamen Enteignung verübt wurden. Einige ArchäologInnen richten nun ihren kritischen Blick auf solche Erinnerungsräume oder imaginäre Geographien (Edward Said), wie sie im Haudenosaunee-Gebiet (der ‚Irokesen‘) manifest geworden sind und unterstützen damit amerikanische IndianerInnen in ihrem Bestreben, verzerrten Darstellungen ihrer Kolonisierung eigene Erinnerungsräume entgegenzusetzen. Dadurch kann totgeschwiegene oder ignorierte Geschichte erinnert und der Blick umgekehrt werden.

Autoren

Brian Broadrose

Brian Broadrose ist Professor für Soziologie/Anthropologie an der University of Massachussetts at Dartmouth. Zu seinen Forschungsinteressen zählen die Beziehung zwischen den Ureinwohnern und denen, die über sie forschen, sowie die diskursive Konstruktion von Wissen.


Citation

Brian Broadrose, "Memory Spaces and Contested Pasts in the Haudenosaunee Homeland", in: Reinhard Bernbeck, Kerstin P. Hofmann and Ulrike Sommer (Eds.), Between Memory Sites and Memory Networks. New Archaeological and Historical Perspectives, Berlin: Edition Topoi, 2017, 227—252
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