Mittelalterliche Doppelburgen in Polen. Einleitung zur Forschungsproblematik anhand ausgewählter Beispiele aus Pommern, Schlesien, Groß- und Kleinpolen

Dominik Nowakowski

Veröffentlicht in: Enge Nachbarn
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-47-9
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1355
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Abstract

Burgen bilden ein wesentliches Element der mittelalterlichen Kulturlandschaft. Zu den im heutigen Polen gelegenen Anlagen gehören neben den kleinen Ringwällen des 9. und 10. Jahrhunderts, die hauptsächlich als Häuptlingssitze von Kleinstammesgemeinschaften gedeutet werden, die Großburgen des Piastenreichs, die vom 10./11. bis zum 13. Jahrhundert als militärische, administrative, wirtschaftliche und/oder religiöse Zentren dienten, sowie die im Zuge der Feudalisierung und infolge kultureller Einflüsse aus dem westlichen Europa ab dem 13. Jahrhundert errichteten Steinburgen und privaten Adelssitze (Motten). Dabei wurden in allen Phasen des Mittelalters auch Doppelanlagen errichtet. Im vorliegenden Artikel wird der Versuch unternommen, das Phänomen der Doppelburgen auf Grundlage verschiedener Beispiele aus Schlesien, Groß- und Kleinpolen sowie Hinterpommern näher zu beleuchten.

Citation

Dominik Nowakowski, "Mittelalterliche Doppelburgen in Polen. Einleitung zur Forschungsproblematik anhand ausgewählter Beispiele aus Pommern, Schlesien, Groß- und Kleinpolen", in: Ines Beilke-Voigt and Oliver Nakoinz (Eds.), Enge Nachbarn. Das Problem von Doppelburgen und Mehrfachburgen in der Bronzezeit und im Mittelalter, Berlin: Edition Topoi, 2017, 247—281
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