Modelle der Polyzentralität

Oliver Nakoinz

Veröffentlicht in: Enge Nachbarn
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-47-4
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1350
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Abstract

Zentralität im Sinne Christallers geht von einem Zentrum aus, das ein Ergänzungsgebiet beziehungsweise Territorium mit zentralen Funktionen versorgt. Dieser Beitrag stellt Zentralität knapp im Allgemeinen dar und geht dann der Frage nach, ob im Fall von Lossow und Lebus Polyzentralität vorliegen kann. Polyzentralität bedeutet das Vorliegen mehrerer sich ergänzender Zentren in einem Territorium. Hierzu werden graphentheoretische Methoden, Dichtecluster-Analysen, die Methode der idealen Isolinie und die Betrachtung von Verkehrsnetzwerken herangezogen. Da die unterschiedlichen Methoden widersprüchliche Ergebnisse lieferten konnten nicht endgültig entschieden werden, ob Polyzentralität vorliegt.

Autoren

Oliver Nakoinz

Oliver Nakoinz promovierte 2004 zum Thema “Studien zur räumlichen Abgrenzung und Strukturierung der älteren Hunsrück-Eifel-Kultur”. Danach war er bis 2008 im Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg angestellt. Am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Christian-Albrechts-Universität Kiel forschte er von 2008 bis 2010 im Projekt “Siedlungshierarchien und kulturelle Räume” des DFG SPP 1171. Nach einer Anstellung im Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein wurde er 2011 Senior Fellow am Exzellenzcluster Topoi. Seit 2012 ist er Post-doctoral Fellow an der Kieler Graduiertenschule “Human developement in landscape”. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen  quantitative Archäologie, Modell in der Archäologie, archäologische Theorie, Eisenzeit, Zentrale Orte Theorie, Kulturtheorie, Räumliche Analysen, Landschaftsarchäologie, Interaktionsmodelle, Diffusion, Kommunikation und Transport, Netzwerkanalyse, Schiffsarchäologie, Unterwasserarchäologie und maritime Landschaften.


Citation

Oliver Nakoinz, "Modelle der Polyzentralität", in: Ines Beilke-Voigt and Oliver Nakoinz (Eds.), Enge Nachbarn. Das Problem von Doppelburgen und Mehrfachburgen in der Bronzezeit und im Mittelalter, Berlin: Edition Topoi, 2017, 125–144
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