Objekte im digitalen Diskurs – epistemologische Zugänge zu Objekten durch Digitalisierung und diskursive Einbindung in virtuelle Forschungsumgebungen und -infrastrukturen

Michael Bender, Thomas Kollatz, Andrea Rapp

Veröffentlicht in: Objektepistemologien
Jahr: 2018
DOI: 10.17171/3-59-6
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1444
  • Views 195
  • Downloads 103
  • dEbook 67

Abstract

Der Beitrag befasst sich zum einen mit dem Diskurs über die Digitalität von Objekten, nimmt also Digitalisate oder Repräsentationen von physischen Objekten als (neue) Entitäten in den Blick. Dabei werden die spezifischen Eigenschaften der Objekte und die sich dadurch eröffnenden epistemolo­gischen Zugänge diskutiert. Zum anderen werden im Hinblick auf diese Zugänge neue Erkenntnis- und Wissensgenerierungsmöglichkeiten aufgezeigt, die computergestützte Untersuchung von digita­len Objekten, ihre Einbindung in die Strukturen virtueller Forschungsumgebungen bzw. –infrastrukturen, die Anwendung diskursiver und kollaborativer Praktiken der Annotation und Vernet­zung sowie die Aufbereitung für algorithmische Analysen und Visualisierungsverfahren bieten können.

Autoren

Michael Bender

Michael Bender, Dr. phil. (Darmstadt 2016), ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt, Fachbereich Germanistik – Digitale Linguistik. Seine Arbeitsschwerpunkte sind digitale Diskurs- und Korpuslinguistik, Annotation und Kommentierung aus linguistischer Perspektive, Wissenschaftskommunikation, empirische sprach- und sozialwissen­schaftliche Methoden, Nutzerforschung zu digitalen Infrastrukturen.

Thomas Kollatz

Thomas Kollatz, drs (NL), ist seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte in Essen. Arbeitsschwerpunkte sind die hebräische Grabsteinepigraphik (epigraphische Datenbank “epidat”) und die digitalen Geisteswissenschaften (insbesondere das BMBF-Verbund­projekt DARIAH-DE). Seit 2017 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter dem Team der Digitalen Akademie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz beigetreten.

Andrea Rapp

Andrea Rapp, Dr. phil. (Trier 1996), ist Professorin für Germanistik–Computerphilologie und Mediävistik an der Technischen Universität Darmstadt und dort seit 2017 Vizepräsidentin für wissenschaftliche Infra­struktur. Sie ist Mit-Initiatorin der Infrastrukturprojekte TextGrid und DARIAH-DE. Ihre Arbeits­schwerpunkte sind Varianz und Varietäten, Digitale Forschungsinfrastrukturen, Buch- und Biblio­theks­geschichte, (digitale) Kodikologie und Paläographie.


Citation

Michael Bender, Thomas Kollatz and Andrea Rapp, "Objekte im digitalen Diskurs – epistemologische Zugänge zu Objekten durch Digitalisierung und diskursive Einbindung in virtuelle Forschungsumgebungen und -infrastrukturen", in: Markus Hilgert, Henrike Simon and Kerstin P. Hofmann (Eds.), Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums, Berlin: Edition Topoi, 2018, 107–132
BibTeX
@incollection{Rapp2018,
  author = {Michael Bender and Thomas Kollatz and Andrea Rapp},
  title = {Objekte im digitalen Diskurs – epistemologische Zugänge zu Objekten durch Digitalisierung und diskursive Einbindung in virtuelle Forschungsumgebungen und -infrastrukturen},
  pages = {107-132},
  editor = {Markus Hilgert and Henrike Simon and Kerstin P. Hofmann},
  booktitle = {Objektepistemologien},
  booksubtitle = {Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums},
  series = {Berlin Studies of the Ancient World},
  number = {59},
  date = {2018},
  publisher = {Edition Topoi},
  location = {Berlin},
  keywords = { "Analysen"},
  url = {http://edition-topoi.org/articles/details/1444},
  urldate = {2019-09-20},
  doi = {10.17171/3-59-6},
}