The Multipolarity of Athenian Social Memory: Polis, Tribes and Demes as Interdependent Memory Communities

Bernd Steinbock

Veröffentlicht in: Between Memory Sites and Memory Networks
Jahr: 2017
DOI: 10.17171/3-45-4
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1326
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Abstract

Im Zentrum der Analyse des Geschichtsbilds der Athener als integralem Element ihrer kollektiven Identität standen bisher vornehmlich die polisweiten Formen des öffentlichen Gedenkens, wie z. B. die öffentliche Leichenrede für die gefallenen Athener. Ausgehend von der dem kollektiven Gedächtnis inhärenten Multipolarität widmet sich dieser Beitrag den in den Demen und Phylen gepflegten Erinnerungen und untersucht, wie diese und die ‚offizielle‘ athenische Polistradition sich im öffentlichen Diskurs der Athener im 4. und 5.Jahrhundert v. Chr. gegenseitig beeinflussten und stützten.

Autoren

Bernd Steinbock

Bernd Steinbock (Dissertation 2005 University of Michigan, Ann Arbor) ist Associate Professor für Klassische Philologie an der Universität Western Ontario in London, Kanada. Zu seinen Forschungsinteressen gehören soziales Gedächtnis; griechische Geschichte; Rhetorik.


Citation

Bernd Steinbock , "The Multipolarity of Athenian Social Memory: Polis, Tribes and Demes as Interdependent Memory Communities", in: Reinhard Bernbeck, Kerstin P. Hofmann and Ulrike Sommer (Eds.), Between Memory Sites and Memory Networks. New Archaeological and Historical Perspectives, Berlin: Edition Topoi, 2017, 97—125
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