The Trialectics of Knowledge, Space and Identity in Ancient Civilizations and in the Study of Antiquity

Jörg Klinger, Kerstin P. Hofmann, Reinhard Bernbeck, Lily Grozdanova, Federico Longo, Ulrike Peter, Stefan Schreiber, Felix Wiedemann

Veröffentlicht in: Space and Knowledge
Jahr: 2016
DOI: 10.17169/FUDOCS_document_000000025998
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1097
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Abstract

Topoi research group B-4 Space – Identity – Locality focuses its research on the interconnections between knowledge, space and identities. A multiplicity of sources – texts, images, architecture and objects – are analyzed both in their historical context and for their historiographic value. Following a brief description of the projects, key concepts of knowledge, space and identity are outlined as they relate to our specific research themes. We use ‘trialectics’ to emphasize that knowledge, space and identity constitute and influence each other. Concrete configurations of this constantly changing interplay of factors are illustrated by two case studies – the ritual compositions from Kizzuwatna (present southern Turkey) and the coin hoard of Krepost (present Bulgaria).

Autoren

Jörg Klinger

Jörg Klinger ist Professor für Altorientalistik an der Freien Universität Berlin.

Kerstin P. Hofmann

Kerstin P. Hofmann ist Prähistorische Archäologin und Zweite Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt a. M. Zuvor war sie als Auslandsstipendiatin des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom und arbeitete dann als Koordinatorin der Cross Sectional Group V “Space and Collective Identities”, später als Nachwuchsgruppenleiterin des Key Topic Identities beim Exzellenzcluster Topoi. Ihre Forschungsschwerpunkte sind kultureller Wandel, Identitäten und Mensch-Ding-Beziehungen in den Metallzeiten sowie der Frühgeschichte Europas.

Reinhard Bernbeck

Reinhard Bernbeck ist Professor am Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin sowie Professor für Anthropologie an der Binghampton University. Seine Forschungsschwerpunkte bei Topoi richten sich auf die Implementierung spätneolithischer technischer Innovationen in die Gesellschaften des südlichen Turkmenistans, sowie Irans und der Türkei. Darüber hinaus interessiert er sich für die ideologischen und politischen Dimensionen von Archäologie.

Lily Grozdanova

Lily Grozdanova hat in alter Geschichte mit einem Fokus auf thrakischer Geschichte promoviert. Seit 2012 ist sie Dozentin an der Fakultät für Geschichte der St. Kliment Ohridski Universität in Sofia. Ihre Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung des Römischen Reiches und besonders seiner thrakischen Provinzen in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts n.Chr. – die Zeit der sogenannten “militärischen Herrscher”. Sie ist Post-doc fellow innerhalb des Topoi research project (B-4-2) Region and Memoria:Local History and Local Myths on Thracian Provincial Coins. Im Rahmen dessen untersucht sie die Münzprägung Pautalias.

Federico Longo

Federico Longo ist Doktorand an der Freien Universität Berlin. Er ist Mitglied des Promotionsprogramms Ancient Languages and Texts (ALT) an der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS). Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Analyse von lokalen und regionalen Traditionen im alten Anatolien, sowie der Stellenwert dieser Traditionen in der Entwicklung des “globalen” hethitischen Ritualwissens.

Ulrike Peter

Ulrike Peter (Dr. phil., Berlin, 1996) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich antiker Numismatik an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Sie hat sich insbesondere auf die Geschichte der Münzen und Währung im antiken Thrakien spezialisiert sowie die Rezeption antiker Münzen in der Renaissance.

Stefan Schreiber

Stefan Schreiber studierte Ur- und Frühgeschichte, Mittelalterliche Geschichte und Ältere deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Magisterarbeit schrieb er über ‘Kulturelle Aneignungen’ als Strategien des Umgangs mit Dingen. Derzeit promoviert er an der Berlin Graduate School of Ancient Studies an der Freien Universität Berlin im Exzellenzcluster 264 Topoi. In seiner Dissertation, “Wenn Dinge wandern: Überlegungen zum Charakter ‘römischen Imports’ im ‘mitteldeutschen Barbaricum’ im 1.–5. Jh. u. Z.” verbindet er Ansätze der Archäologie, material culture studies und anthropologischen Globalisierungsforschung.

 

­Stefan Schreiber schloss sein Studium der Ur- und Frühgeschichte, Mittelaltergeschichte und Älteren Deutschen Sprache und Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin ab. Anschließend promovierte er an der Freien Universität Berlin als Stipendiat des Exzellenzclusters Topoi.

Die vorliegende Dissertation reichte er 2016 im Promotionsstudiengang Material Cultures and Object Studies der Berlin Graduate School of Ancient Studies (BerGSAS) ein. Seit 2016 forscht er an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Projekt “Bedeutungen und Funktionen mediterraner Importe im früheisenzeitlichen Mitteleuropa (BEFIM)” und war bei Topoi als Sprecher der Forschungsgruppe Key Topic Identities tätig. Aktuell ist er im Projekt “Die Beiläufigkeit der Dinge als kulturelle Stabilisierung” bei Topoi tätig.

Zu seinen Interessen zählen archäologische und anthropologische Theorien, die materielle Kultur, Gendertheorie, Kulturkontakte und Agency-Theorien vom konstruktivistischen, postkolonialen und posthumanistischen Standpunkt.

Felix Wiedemann

Felix Wiedemann studierte Neuere Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie an der Freien Universtität Berlin. Dort promovierte er 2006 mit einer Arbeit zur Rezeption der europäischen Hexenprozesse.

Felix Wiedemanns Forschungsschwerpunkte sind Wanderungsnarrative in den Wissenschaften vom Alten Orient (1870–1930), Historiographiegeschichte, Geschichte des Orientalismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus und Neureligiöse Bewegungen.


Citation

Jörg Klinger, Kerstin P. Hofmann, Reinhard Bernbeck, Lily Grozdanova, Federico Longo, Ulrike Peter, Stefan Schreiber and Felix Wiedemann, "The Trialectics of Knowledge, Space and Identity in Ancient Civilizations and in the Study of Antiquity", in: Space and Knowledge. Topoi Research Group Articles, eTopoi. Journal for Ancient Studies, Special Volume 6 (2016), 349–388
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