Thinking Big. Research in Monumental Constructions in Antiquity

Hagan Brunke, Evelyne Bukowiecki, Eva Cancik-Kirschbaum, Ricardo Eichmann, Margarete van Ess, Anton Gass, Martin Gussone, Sebastian Hageneuer, Svend Hansen, Werner Kogge, Jens May, Hermann Parzinger, Olof Pedersén, Dorothée Sack, Franz Schopper, Ulrike Wulf-Rheidt, Hauke Ziemssen

Veröffentlicht in: Space and Knowledge
Jahr: 2016
DOI: 10.17169/FUDOCS_document_000000025992
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1096
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Abstract

Ancient civilizations have passed down to us a vast range of monumental structures. Monumentality is a complex phenomenon that we address here as ‘XXL’. It encompasses a large range of different aspects, such as sophisticated technical and logistical skills and the vast economic resources required. This contribution takes a closer look at the special interdependence of space and knowledge represented by such XXL projects. We develop a set of objective criteria for determining whether an object qualifies as ‘XXL’, in order to permit a broadly framed study comparing manifestations of the XXL phenomenon in different cultures and describing the functional and conceptional role of the phenomenon in antiquity. Finally, we illustrate how these criteria are being applied in the study of large construction projects in ancient civilisations through six case studies.

Autoren

Hagan Brunke

Hagan Brunke studierte Physik, Mathematik und Assyriologie mit dem Nebenfach Ägyptologie. Er war an den Instituten für Mathematik und Altorientalistik an der LMU München, der FU Berlin und der HU zu Berlin tätig und arbeitete als Projektleiter in der Anwendungsentwicklung. Seine Forschungsschwerpunkte sind neusumerische Verwaltungstexte und Mesopotamische Mathematik.

Evelyne Bukowiecki

Evelyne Bukowiecki (Dr. phil., Aix en Provence 2009) war von 2012 bis 2015 postdoctoral fellow am Exzellenzcluster Topoi in der research group (B-2) XXL – Monumentalized Knowledge. Extra-Large Projects in Ancient Civilizations. Seit 2016 ist sie wissenschaftliches Mitglied der École française de Rome. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Erforschung der römischen Baugeschichte und dabei insbesondere Ziegelarchitektur.

Eva Cancik-Kirschbaum

Eva Cancik-Kirschbaum ist Professorin für Assyriologie an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen assyrische Sprache, Geschichte und Kultur sowie die Edition von Keilschrifttexten, die ökonomische, soziale und politische Geschichte des altertümlichen Mesopotamiens und angrenzender Regionen. Darüber hinaus forscht sie zur Zeitwahrnehmung antiker Kulturen und über die Wirkungsgeschichte antiker Zivilisationen des Nahen Ostens und besonders ihre Wissenschaftsgeschichte.

Ricardo Eichmann

Ricardo Eichmann ist Direktor der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts. Seine Forschungen befassen sich mit Architekturgeschichte, vergleichenden Studien zur Kupfersteinzeit, Studien zu Tayma, Saudi-Arabien und mit Musikarchäologie in Ägypten.

Margarete van Ess

Margarete van Ess (Dr. phil., Berlin 1996), ist vorderasiatische Archäologin und Direktorin der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Sie leitet archäologische Forschungsprojekte im Libanon und Irak. Zu ihren Forschungsinteressen gehören: Baugeschichte der mesopotamischen Architektur, Landschaftsarchäologie und Keramikforschung.

Anton Gass

Anton Gass studierte Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Staatlichen Nord-Kasachischen Universität in Kasachstan und an der Freien Universität Berlin und promovierte 2012 am Exzellenzcluster Topoi innerhalb der Forschergruppe (A-I-1) Pyramids of the Steppe mit einer Arbeit über “Das Siebenstromland zwischen Bronze- und Früheisenzeit. Eine Regionalstudie”. Seit Juni 2012 ist er Postdoctoral Fellow bei Topoi und arbeitet an der Publikation zu den archäologischen und geoarchäologischen Untersuchungen im Siebenstromland, die durch den Exzellenzcluster Topoi, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Deutsche Archäologische Institut und das Archäologische Institut „A. Ch. Margulan“ (Almaty/ Kasachstan) durchgeführt wurden.

Martin Gussone

Martin Gussone Dipl.-Ing. (Berlin 1998), ist wissenschaftlichtechnischer Angestellter an der Technischen Universität Berlin und technischer Direktor des Forschungsprojekts ,Resafa-Sergiupolis – Rusafat Hisham, Syrien. Pilgerstadt und Kalifenresidenz‘. Sein Forschungsinteresse umfasst die Bereiche digitale Bauaufnahme, Prospektionen, Survey und Luftbildauswertung sowie Forschungsgeschichte.

Sebastian Hageneuer

Sebastian Hageneuer M.A. (Berlin 2010), ist Geschäftsführer des Grafik-Design Büros Artefacts und Doktorand an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeit konzentriert sich auf die archäologische Rekonstruktion der antiken Architektur und die visuelle Sprache der nahöstlichen Archäologie sowie seiner Forschungsgeschichte. Seine Dissertation behandelt die Entwicklungsgeschichte der Architekturrekonstruktion in den Bildmedien der nahöstlichen Archäologie.

Svend Hansen

Svend Hansen ist Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und Honorarprofessor für Prähistorische Archäologie an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialarchäologie, Technik und technologische Innovationen. Er ist Mitglied im Initial Training Net­work “Forging Identities: The Mobility of Culture in Bronze Age Europe” der Europäischen Kommission.

Werner Kogge

Werner Kogge (Dr. phil. habil.), ist verantwortlich für die theoretischen und methodologischen Verknüpfungen im Exzellenzcluster Topoi (Topoi Lab Area B). Er lehrt am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Sprach- und Kulturtheorie sowie Philosophie der Wissenschaften und Technik.

Jens May

Jens May (Diploma, Halle, Sa. 1989) ist Prähistoriker und leitender Dozent für praktische Archäologie am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum. Er ist Mitglied des Topoi research projects (B-2-5) The Ritual Landscape in the Area of the Royal Tomb of Seddin in the Prignitz. Seine Forschung konzentriert sich auf die nördliche Bronzezeit, das Römische Reich sowie Metrologie.

Hermann Parzinger

Hermann Parzinger ist Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Bei Topoi ist er als Forschungsleiter involviert in der archäologischen und geoarchäologischen Erforschung des Siebenstromlandes in Südost-Kasachstan.

Olof Pedersén

Olof Pedersén Fil. Dr. (Uppsala 1985), ist Professor für Assyriologie an der Uppsala Universitet, Schweden. Er arbeitet seit vielen Jahren mit dem Institut für Altorientalistik an der Freien Universität Berlin und dem Vorderasiatischem Museum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Er arbeitet an der Rekonstruktion Babylons. Indem er ein digitales Modell der Stadt entwickelt, das auf der Auswertung antiker texte und archäologischer Materialien basiert und nach den belegten Zeitspannen unterteilt ist, arbeitet er an einer Neuinterpretation der antiken Stadt.

Dorothée Sack

Dorothée Sack (Dr.-Ing., Karlsruhe 1982), Habilitation (Frankfurt a. M. 1994), ist Architektin und Bauhistorikerin. Sie ist seit 1973 tätig im Nahen Osten, vor allem in Syrien und Libanon, und hat an verschiedenen Universitäten gelehrt, wie zum Beispiel in Karlsruhe, Mainz, Bonn, Bamberg und Frankfurt a.M. Seit 1998 ist sie Professorin für Bauforschung am Institut für Architektur der Technischen Universität Berlin, wo sie den post-gradualen Studiengang “Denkmalpflege” entwickelte. Ihre Forschungsinteressen sind: spätantike und islamische Architektur und Stadtentwicklung, Stadtbaugeschichte und die Entwicklung der Siedlung Resafa in Syrien von der römischen/ spätantiken Ära bis zum 13. Jahrhundert. Sie ist Leiterin des Forschungsprojektes Resafa, pilgrimage city and caliphal residence.

Franz Schopper

Franz Schopper Dr. phil. (Regensburg 1995), war von 2004 bis 2012 Professor am Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Landesmuseum, wo er seit 2012 als Direktor tätig ist. Seit 2014 ist er Honorarprofessor für Vorgeschichte an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen: späte Bronzezeit und frühe Eisenzeit in Zentraleuropa sowie mittelalterliche Archäologie in Brandenburg.

Ulrike Wulf-Rheidt

Ulrike Wulf-Rheidt (Dr.-Ing., Karlsruhe 1997), Prof. (Freie Universität Berlin 2009), ist Direktorin der Architektur-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und Leiterin des Forschungsprojektes “The development of the Roman imperial palaces on the Palatine Hill in Rome and A new topographical map of Simitthus/Chimtou in Tunisia” mit einem Schwerpunkt auf hellenistische und römische Architektur, insbesondere Wohn- und Palastarchitektur sowie Stadtentwicklung.

Hauke Ziemssen

Hauke Ziemssen Dr. phil. (Hamburg 2006), ist klassischer Archäologe und Geschäftsführer des Excellence Cluster Topoi an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Archäologie und Kulturgeschichte des Römischen Reiches und besonders die Architektur der Spätantike.


Citation

Hagan Brunke, Evelyne Bukowiecki, Eva Cancik-Kirschbaum, Ricardo Eichmann, Margarete van Ess, Anton Gass, Martin Gussone, Sebastian Hageneuer, Svend Hansen, Werner Kogge, Jens May, Hermann Parzinger, Olof Pedersén, Dorothée Sack, Franz Schopper, Ulrike Wulf-Rheidt and Hauke Ziemssen, "Thinking Big. Research in Monumental Constructions in Antiquity", in: Space and Knowledge. Topoi Research Group Articles, eTopoi. Journal for Ancient Studies, Special Volume 6 (2016), 250–305
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