Von der ‚Ambivalenz der Dinge‘ zur Objekt-Politik

Objektepistemologien im Spannungsfeld von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik

Markus Hilgert

Veröffentlicht in: Objektepistemologien
Jahr: 2018
DOI: 10.17171/3-59-1
Shortlink: edition-topoi.org/articles/details/1440
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Abstract

Objektepistemologien fragen nach dem ‚Was‘, dem ‚Wie‘, dem ‚Warum (so)‘ und dem ‚Wozu‘ von vergangenen und gegenwärtigen Diskursen zu, Konzeptualisierungen von und Handlungsroutinen an, mit und infolge von Dingen. In ihrem Zentrum stehen das Wissen über die Dinge mit den darin vielfach implizit enthaltenen Konzeptualisierungen von Dingen sowie der Zusammenhang zwischen diesem Dingwissen und der epistemischen oder szientifischen Praxis. Dabei erweisen sich die in der Dingpraxis ausgedrückten Zuschreibungen an Dinge als variabel, differentiell und temporär. Der Beitrag führt in den innovativen, transdisziplinären Forschungsraum der Objektepistemologien ein und kontextualisiert ihn theoriegeschichtlich. Außerdem bietet er einen Überblick über die weiteren Beiträge des Sammelbandes.

Autoren

Markus Hilgert

Markus Hilgert ist Altorientalist und Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Von 2014 bis 2018 war Hilgert Direktor des Vorderasiatischen Museums im Pergamonmuseum, von 2007 bis 2014 Professor (W3) für Assyriologie mit Schwerpunkt Sumerologie an der Universität Heidelberg. Hilgert ist Initiator und erster Sprecher (2011 bis 2013) des SFB 933 Materiale Textkulturen. Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften an der Universität Heidelberg.


Citation

Markus Hilgert, "Von der ‚Ambivalenz der Dinge‘ zur Objekt-Politik. Objektepistemologien im Spannungsfeld von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik", in: Markus Hilgert, Henrike Simon and Kerstin P. Hofmann (Eds.), Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums, Berlin: Edition Topoi, 2018, 9–31
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