Raum, Gabe und Erinnerung

Weihgaben und Heiligtümer in prähistorischen und antiken Gesellschaften

Svend Hansen, Daniel Neumann, Tilmann Vachta (eds.)

Reihe: Berlin Studies of the Ancient World. Vol. 38
Jahr: 2016
Seiten: 330
DOI: 10.17171/3-38
Shortlink: edition-topoi.org/books/details/963
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Abstract

Die Konzepte Raum – Gabe – Erinnerung entfalten durch ihr Zusammenspiel ein großes sozialhistorisches Erkenntnispotential für die altertumswissenschaftliche Forschung. Nicht nur Formen des Gabentausches oder des gesellschaftlichen Erinnerns stehen in einem kulturspezifischen Kontext, sondern auch die Konstruktion des Raumes selbst. Der Band versammelt ein fachlich breites Spektrum an Beiträgen von der Ethnologie über die prähistorische Archäologie bis zur klassischen Altertumskunde mit Beispielen von Irland bis Zentralasien. Die Beiträge eröffnen nicht nur neue empirische Einblicke, sondern auch neue theoretische Perspektiven für die Erforschung der Votivpraxis seit der Bronzezeit. Die Praxis der Votivgabe ist ein Kennzeichen der meisten antiken Religionen und reicht mit der Fortführung in der christlichen Kultpraxis bis in die Gegenwart.

Inhalt

Herausgeber

Svend Hansen

Svend Hansen ist Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts und Honorarprofessor für Prähistorische Archäologie an der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialarchäologie, Technik und technologische Innovationen. Er ist Mitglied im Initial Training Net­work “Forging Identities: The Mobility of Culture in Bronze Age Europe” der Europäischen Kommission.

Daniel Neumann

Daniel Neumann, Dr. phil. (Berlin 2012), ist wissenschaftlicher Referent für Metallzeiten an der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts. Seine Arbeitsschwerpunkte sind metallzeitliche Deponierungen, Siedlungs- und Landschaftsarchäologie sowie archäologische Theoriebildung.

Tilmann Vachta

Tilmann Vachta studierte Prähistorische Archäologie, Geschichte und Germanistik in Bochum. Promoviert wurde  er in Prähistorischer Archäologie an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die Hortfundplätze in Böhmen. Seit 2014 forscht er zur Metallurgie bronzezeitlicher Deponierungen sowie zu einer bronzezeitlichen Befestigungsanlage in Rumänien an der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Horte und Deponierungen der Bronzezeit, prähistorische Opfer- und Votivpraktiken sowie die Bronzezeit Mittel- und Osteuropas.


Citation

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