Johara Berriane


Johara Berriane schloss 2014 ihre Dissertation an der Freien Universität Berlin ab und ist wissenschaftliche Mitarbei­terin in einem Verbundprojekt zu Subsahara-Afrika am Deutschen Historischen Institut Paris sowie am Center for Research on Social Policies of Dakar und auch Gastforscherin am Chaire d’Études africaines compares (Mohammed VI Polytechnic University). In ihrer Forschung konzentriert sie sich vor allem auf die Rolle der Mobilitäten der Subsahara (Studenten, Pilger, Händler, Migranten) bei der Gestaltung transnationaler sozialer Räume und Städte. In ihrem aktuellen Projekt ist sie vor allem interessiert an den Prozessen der Subjekti­vierung und Individuation durch Religion, indem sie die Formalisierungsprozesse religiöser Gruppen (unter Migranten und Nicht-Migranten) in Marokko und Senegal analysiert. Sie ist Autorin des Buchs ‘Ahmad al-Tijânî de Fès: un sanctuaire soufiaux connexions transnationales’ (2016 bei l’Harmattan).