Thomas Leinkauf


Thomas Leinkauf studierte in Freiburg und München Philosophie, Kunstgeschichte und Geschichte. 1982 erfolgte die Dissertation Kunst und Reflexion. Untersuchungen zum Verhältnis Philipp Otto Runges zur philosophischen Tradition in Freiburg. 1991 folgte die Habilitationsschrift Mundus combinatus. Studien zur Struktur der barocken Naturphilosophie und Universalwissenschaft am Beispiel Athanasius Kirchers SJ (1602–1680) an der Freien Universität Berlin. Seit 1996 ist er Professor für Philosophie an der Universität Münster und Direktor der dortigen Leibniz-Forschungsstelle. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u. a. die Spätantike, die Philosophie der Renaissance und der frühen Neuzeit, Leibniz und der Idealismus. Von ihm liegen Publikationen u. a. zu Francesco Patrizi, zu F. W. J. Schelling und eine Einführung zu Nicolaus Cusanus vor. Zuletzt ist erschienen: Philosophie des Humanismus und der Renaissance (1350–1600). Hamburg, 2017, 2 Bde.